Haus bauen oder kaufen?

Auf Ihrem Weg zum Eigenheim haben Sie die Wahl: Sie können zum Beispiel gemeinsam mit einem Architekten ein neues Haus bauen oder aber eine Immobilie aus zweiter Hand kaufen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die es sorgfältig gegeneinander abzuwägen gilt.  

Bei der Frage „Bauen oder kaufen?“ sollten Sie vor allem Ihre persönlichen Wünsche, Ihre Lebensplanung und Ihren Finanzierungsrahmen berücksichtigen:  
 

  • Bauweise und Ausstattung 
  • Flexibilität, sich auf Gegebenheiten einer Immobilie einzulassen 
  • Vorliebe für eine der unterschiedlichen Haustypen 
  • Lage und Grundstückgröße

Neubau 

  • Gestaltungsfreiheit 
  • Realisierung individueller Wünsche 
  • Energieeffizienz 
  • In Bauträgerprojekten bei Sonderwünschen hoher Aufpreis 
  • Risiko von Verzögerungen im Bauprozess 
  • Wenig Bauland in zentralen Lagen 


Bestandsimmobilie 

  • Möglichkeit der Besichtigung 
  • Einzug zu einem festen Termin 
  • Wohnen in der Stadt möglich 
  • Mögliche Investitionen in energetische Sanierung oder Modernisierung 
  • Kostenrisiko durch versteckte Mängel 

Häufige Fragen

Grundsätzlich können Renovierungsmaßnahmen bei einem Hauskauf mitfinanziert werden. Hier haben die Banken jedoch unterschiedliche Rahmenbedingungen. Oftmals werden lediglich wertsteigernde Maßnahmen akzeptiert, dazu zähen z.B. die Erneuerung eines Daches, der Austausch von Fenstern oder die Erneuerung einer Heizungsanlage. Dinge wie neue Tapeten, Böden oder Einrichtungsgegenstände werden hingegen meist nicht im Rahmen der Baufinanzierung mitfinanziert. Dazu bieten wir Ihnen aber gerne einen separaten Ratenkredit an.  

Insbesondere die KfW bietet verschiedene Fördermöglichkeiten. Das KfW-Wohneigentumsprogramm fördert den Kauf für selbstgenutzte Immobilie und bietet dafür attraktive Konditionen. Weitere Programme der KfW fördern energieeffiziente Bau- oder Sanierungsmaßnahmen, hier sind insbesondere die Tilgungszuschüsse der KfW zu erwähnen. Auch der altersgerechte Umbau (z.B. Bad- und Sanitäranlagen oder generell ein barrierefreier Umbau) wird von der KfW gefördert. Für nähere Informationen und bei der Suche nach den für Sie geeigneten KfW-Fördermöglichkeiten, stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung. 

Eigenleistungen, oft auch Muskelhypothek genannt, sind Leistungen die insbesondere bei Neubauvorhaben oder auch Sanierungs- bzw. Renovierungsvorhaben eine Rolle spielen. Berechnungsgrundlage sind dabei Stundenlöhne von Handwerkern, die Sie sich sparen, indem Sie bestimme Maßnahmen in Eigenregie durchführen. In der Regel muss der Bank dazu aber nachgewiesen werden, dass die Eigenleistungen von Personen durchgeführt werden, die entsprechende handwerkliche Qualifikationen vorweisen können. 

Ähnlich wie die Kaufnebenkosten sind Möbel oder Inventar nicht wertsteigernd. In der Regel wird Mobiliar also nicht mitfinanziert. Alternativ können diese Kosten wieder über ein Nachrangdarlehen abgedeckt werden.  

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)